Soft as a morning sunrise and at the same time as earthy as the blues in the night – all the while her heart in every line.


Farbenreich, virtuos, und leidenschaftlich, so erklingt Natalie Elwoods Stimme, mit der sie „eine unvergessliche Gefühlsspur über jeden der Songs legt“ (Straubinger Tagblatt). Die Möglichkeiten ihres breiten vokalen Ausdrucksspektrums setzt die Münchner Sängerin dabei mit spielerischer Leichtigkeit ein. Transparent und melodiös, immer geleitet vom großen musikalischen Bogen. Wer ihrer „präsenten Stimme“ Aufmerksamkeit schenkt, bekommt „umso mehr zurück“, war in einer Rezension des Magazins HiFi-Stars zu lesen – bestechende Klarheit, kreative Neugier, feurige Komplexität und bewegende Lyrik entfalten sich zu einem abwechslungsreichen Klangerlebnis.

 

Ihre Leidenschaft für die Musik hatte Natalie Elwood schon früh motiviert, ihre Eltern zu dem Kauf eines Klavieres zu überreden, auf dem sie auch heute noch komponiert und sich bisweilen selbst begleitet. Ihre Kompositionen sind „collagenhaft, fließend, kommen mit wenigen Worten aus“ (MELODIVA CD News), und sind Erkennungsmerkmal ihrer vielfältigen Projekte. So unter anderem des Duos »Elwood & Reßle«, sowie ihrer »natalie elwood band«. Mit viel Dynamik und stilistischer Freiheit macht die Sängerin ihre Stücke dabei auch einem breiteren Publikum zugänglich und beweist immer wieder ihr intuitives Gespür für beseelte, handgemachte Musik. Neben Elementen des klassischen Vocal-Jazz finden sich darin auch Pop-, Soul- und Folk-Einflüsse, Modernes und Mystisches, Entrücktes und Grooviges.

 

Geprägt wurde die vielseitige Künstlerin schon in der Zeit vor ihrem Jazzgesangsstudium, in der sie vor allem an Instrumentalmusik und am Klavier arbeitete. Nicht nur, dass sich in ihren eigenen Kompositionen oft instrumental geführte Gesangslinien finden. Auch namhafte Vertreter der internationalen Jazz-Szene wissen ihre Virtuosität gerade in diesem Bereich zu schätzen. So war sie allein 2018 Teil von Bobby McFerrins 12-köpfigem Vokalensemble in der Münchner Philharmonie und gastierte als Stimme im Trompetensatz bei Doppelkonzerten der Jazzrausch Bigband mit Programm von und mit Aaron Parks und Christian Elsässer. „Ihre wandlungsfähige Stimme“ lässt die Sängerin auch hier „über die Oktaven klettern“ und verwendet sie „wie ein Instrument“ (SZ).

 

Als Absolventin der Hochschule für Musik und Theater München erwarb Natalie Elwood 2014 ihren „Master of Music“ im Fach Jazzgesang. Zusätzlich mit im Gepäck hat sie Meisterkurse bei Becca Stevens, Theo Bleckmann, Lauren Newton und Sheila Jordan, sowie Ensemble-Workshops von und mit Mark Guiliana, Jeff Ballard und Matt Penman. Estill Voice Training und Obertongesangsstunden bei Wolfgang Saus runden Elwoods Ausbildungsprofil ab. Darüber hinaus war die sozial engagierte Sängerin sechs Jahre lang Stipendiatin der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now. Dies ermöglichte ihr, ihrer Passion weiter nachzugehen und auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit Musik zu berühren.

 

Mit ihren eigenen Projekten ist Natalie Elwood gern gesehener Gast auf den einschlägigen Bühnen im Münchner Raum, wie dem Jazzclub Unterfahrt, den Bühnen des Gasteig oder dem Münchner Künstlerhaus, aber ebenso auf Kulturveranstaltungen in kleinem und großem Rahmen, wie dem Bayerischen Jazzweekend Regensburg und dem Bundesweiten Jazznachwuchsfestival Leipzig. Internationale Gastspiele führten sie unter anderem zum Südtirol Jazzfestival Alto Adige, an das Prager Goethe-Institut, sowie ins Landesstudio Linz des ORF. „sitting, looking out“, das Debüt-Album der »natalie elwood band« und die damit verbundenen Showcases wurden von der Initiative Musik gGmbH gefördert. Ihre zweite Produktion, „Three For Two“ von »Elwood & Reßle«, ebenfalls erschienen auf FLUXX-Records, wurde u.a. bei hr2 kultur vorgestellt. „Mit enormer Kreativität, mit Feingefühl, mit Kraft präsentieren die beiden Künstler ihre Stücke“, schrieb der Merkur, „wunderschöne Songs“ bescheinigte die SZ, wofür die Künstler beim Release-Konzert mit einer restlos ausverkauften Münchner Unterfahrt belohnt wurden.